Aufmerksamkeit für die Opfer von Kriminalität und Gewalt
Der "Tag des Kriminalitätsopfers" wurde 1991 vom WEISSEN RING ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit für die Situation und die Rechte von Kriminalitätsopfern zu sensibilisieren. Neben praktischer Hilfe für Betroffene soll der Tag auch dazu beitragen, Prävention und Opferschutz stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken.
Der Polizei kommt hierbei seit jeher eine besondere Rolle zu. Oftmals sind die Beamtinnen und Beamten die ersten und leider auch in vielen Fällen der einzige Kontakt zum Opfer.
Viele von Menschen scheuen sich, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Daher ist es wichtig, Opferschutz und Opferhilfe als Selbstverständlichkeit zu nehmen und ihnen ihre Ängste vor Strafanzeige und dem anstehenden Verfahren zu nehmen.
An diesem Tag soll auch 2026 wieder daran erinnert werden, dass jeder Mensch jederzeit Opfer einer Straftat werden kann, aber nicht damit allein bleiben muss.
Sofort-Hilfe für Menschen aller Nationalitäten gibt es in rund 20 Fremdsprachen kostenfrei über das Opfertelefon "WEISSER RING e. V." unter der Nummer 116 006 (ohne Vorwahl!) oder über den Notruf der Polizei "110".

