„Auch wenn wir nicht in die Zukunft schauen können, so können wir doch die Grundsteine für etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen“

(Antoine de Saint-Expéry)

Verkehrsprävention für junge Erwachsene ist noch gar nicht so alt wie z.B. die Verkehrserziehung für Kinder im Schulalter, die schon früh auf dem Schulhof begann.

Verkehrsprävention für junge Erwachsene bedeutet Umgang mit jungen Menschen, die sich im Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen befinden. Als Teenager (13- bis 19 Jahre) kennt man sie besser. In dieser Lebensphase beginnt eine soziale Verselbstständigung. Junge Menschen wollen erwachsen werden. Dazu orientieren sie sich natürlich an ihren Vorbildern -also an uns Erwachsenen. Da gibt es viele gute Bespiele, aber auch leider viele nicht so gute Beispiele.

Junge Menschen brauchen oft viel Starthilfe in ein eigenes Leben.

Von Haus aus bekommen die Teenager oft eine gute Erziehung und werden über viele Dinge aufgeklärt. Aber keiner spricht von den Gefahren des Straßenverkehrs, außer vielleicht beim ersten Schulweg. Keiner erklärt den jungen Menschen, dass sie zur größten Risikogruppe im Straßenverkehr gehören und klärt sie über die Folgen von übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum auf.

Den meisten Eltern ist nicht bekannt, dass jedes Jahr viel mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, als es Tote bei Gewaltverbrechen gibt.

Hier setzt die Verkehrsprävention für die jungen Erwachsenen an. Ich möchte mich nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vor diese Generation stellen und Gebote und Verbote predigen. Heute gehören schlüssige Argumente und vielfältige, multimediale Ausführungen zu einer modernen Verkehrsprävention. Es wird sicher länger brauchen, bis sich einfache Botschaften im Straßenverkehr verinnerlichen. Ganz im Sinne von Antoine de Saint-Expéry.