Neue Dienstausweise für Beschäftigte der Bremerhavener Polizei

Die Beschäftigten der Ortspolizeibehörde Bremerhaven werden ab sofort nach und nach mit neuen Dienstausweisen ausgestattet. Dies betrifft sowohl die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten als auch die Angestellten der Behörde.

Aufgrund neuer und aktualisierter Technik und Software führen die Polizeien im Land Bremen nach und nach den neuen bundeseinheitlichen Dienstausweis ein. Das einheitliche Grunddesign des neuen Dienstausweises haben die Polizei Bremen und Ortspolizeibehörde Bremerhaven zusammen mit neun weiteren Bundesländern in einem gemeinsamen Projekt entwickelt. Die Beschäftigten der Polizei Bremen haben die neuen Ausweise bereits zu einem großen Teil erhalten.

Neben einer veränderten Optik in unterschiedlichen Blautönen wurden neue Sicherheitsmerkmale eingebaut, um die Fälschungssicherheit zu erhöhen. Zu den Änderungen gehören unter anderem:

- Zugehörige Wappen des jeweiligen Bundeslandes auf der Vorderseite (in Bremerhaven: Stadtwappen)

- Zweites kleines Foto als Kippbild auf der Vorderseite

- Eine Grafik, die das Gültigkeitsdatum des Ausweises zeigt

- Ausweisnummer auf der Rückseite mit Länderkürzel

- Das Wort "Polizei" in Brailleschrift befindet sich nun auf der Rückseite

- 110-Schriftzug in optisch variabler Tinte auf der Rückseite

- Hologramm auf der Vorderseite

Der neue Dienstausweis wird ab jetzt nach und nach an die Beschäftigten ausgegeben. Der komplette Austausch wird voraussichtlich einige Monate in Anspruch nehmen.

Bis der Prozess abgeschlossen sein wird, behalten die aktuellen Dienstausweise ihre Gültigkeit. Es sind also für mehrere Wochen sowohl der alte als auch der neue Ausweis im Umlauf.

Hier können Sie ein Muster des neuen Polizeidienstausweises sehen und einen Vergleich mit dem bisherigen Dienstausweis:

oben: Muster des neuen Dienstausweises (Vorderseite)

oben: Muster des neuen Dienstausweises (Rückseite)

oben: Muster des bisherigen Dienstausweises (Vorderseite)

Hier noch ein Präventionshinweis Ihrer Polizei:

Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen ihrer Opfer zu gelangen.

 

An der Haustür schrecken die Täter nicht davor zurück, gefälschte Dienstausweise vorzuzeigen, um sich Zutritt in die vier Wände ihrer Opfer zu verschaffen und Schmuck und Bargeld zu stehlen.

 

Am Telefon versuchen sie ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld und/oder Wertgegenstände z.B. an der Haustür an eine Person zu übergeben, die sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zu Hause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien, auf Spuren untersucht werden müssten oder eine Kaution hinterlegt werden müsse.

 

Tipps der Polizei

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

Weitere Tipps zum Schutz vor Kriminalität finden Sie unter www.polizei-beratung.de

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