Polizei Bremerhaven registriert zahlreiche Regelverstöße im Straßenverkehr

Die Bremerhavener Polizei hat bei Kontrollen in den vergangenen Tagen erneut zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt.

Anfang der Woche fanden Geschwindigkeitsmessungen in der Straße Am Luneort in Höhe des ehemaligen Flughafengeländes statt. Dort sind maximal 50 Kilometer pro Stunde erlaubt. In den Abendstunden erfasste das Lasermessgerät der Polizeibeamten 41 Fahrzeuge. Sechs davon waren so schnell unterwegs, dass ein Bußgeld fällig wurde. Besonders eilig hatte es ein 28-jähriger Verkehrsteilnehmer, der mit 104 km/h in der Tempo-50-Zone gelasert wurde. Auf ihn kommen ein Bußgeld von knapp 600 Euro, zwei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister zu.

Bei einer größeren Verkehrskontrolle der Polizei Bremerhaven am Mittwoch, 9. September, im Stadtteil Geestemünde wurde ein 35-jähriger Autofahrer dabei ertappt, dass er das Mobiltelefon während der Fahrt benutzte – was ein Bußgeld und einen Punkt im Fahreignungsregister nach sich zieht. Bei den anschließenden Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann sein Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis führte. Daraufhin stellten die Beamten den Autoschlüssel sicher und fertigten eine Strafanzeige. Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte zwischen 10.30 und 14 Uhr ganze 17 Handyverstöße.

An derselben Kontrollstelle fiel auch ein Mercedes-Transporter auf, der mit abgefahrenen Reifen unterwegs war. Die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern war unterschritten, der Fahrer musste den Transporter stehenlassen. Seine sichergestellten Schlüssel bekommt er zurück, wenn er verkehrssichere Reifen auf das Fahrzeug aufgezogen hat.

An der Kontrollaktion beteiligt waren neben zahlreichen Bremerhavener Polizeibeamten auch Polizei-Studierende der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen, die im Rahmen ihrer dualen akademischen Ausbildung hier Praxiserfahrung sammeln konnten.

Am späten Mittwochnachmittag geriet dann der Fahrer eines VW auf der Rickmersstraße in Bremerhaven-Lehe in den Fokus einer Polizeistreife. Die Beamten hatten beobachtet, dass sich auf der Rückbank des VW zwei Kinder befanden, die nicht angeschnallt waren. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle kam zutage, dass der 32-jährige Fahrer über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Außerdem waren die am Fahrzeug montierten Kennzeichen seit einigen Wochen außer Betrieb, sodass für den VW kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Nunmehr erwarten den 32-Jährigen mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Die Polizei mahnt an dieser Stelle zur Einhaltung der Verkehrsregeln. Insbesondere überhöhte Geschwindigkeit und die Ablenkung durch Nutzung von Smartphones während der Fahrt sind ursächlich für zahlreiche vermeidbare Unfälle.

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