Tatverdächtigen nach Brandanschalg ermittelt

Nachdem eine Person in der Nacht zum Freitag, den 24. Januar 2020 versucht hat, mit einem Brandsatz das Polizeirevier Leherheide anzuzünden, kann die Polizei jetzt einen Ermittlungserfolg vermelden. Ein 23 Jahre alter Mann steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Zwei weitere Männer (20 und 21 Jahre) werden der Mittäterschaft beschuldigt.
Die Polizei hatte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bremen – Zweigstelle Bremerhaven - nach der Tat Fotos einer Überwachungskamera veröffentlicht, die den Täter am Tatort zeigten. Durch Zeugenaussagen und weitere Untersuchungen von Beweismitteln kamen die Polizeibeamten auf die Spur des 23-Jährigen. Noch sind die Arbeiten der Polizei und Staatsanwaltschaft nicht abgeschlossen. Ungeklärt ist bisher noch, warum das Polizeirevier Leherheide in Brand gesetzt werden sollte. Einen politischen Hintergrund für diese Tat schließt die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt jedoch aus.
Wie die Polizei bereits am Tattag berichtete, wurde zunächst versucht eine Fensterscheibe zur Straßenseite zu zertrümmern, um dadurch das Revier in Brand zu setzen. Als das nicht gelang, sollte kurz danach mit Brandbeschleunigern versucht werden, von der Eingangstür aus das gesamte Gebäude niederzubrennen. Wie die weiteren Spurenauswertungen ergaben, ist es beim Zünden des Brandsatzes gegen 4.30 Uhr zu einer Explosion vor der Tür des Reviers gekommen. Nur weil der Brandsatz seine volle Wirkung nicht entfalten konnte, kam es in der Januarnacht nicht zu einem größeren Feuer, das ansonsten erheblichen Schaden verursacht hätte.

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