Pressemeldungen

2018 wurden nach Zustimmung der politischen Entscheidungsträger im Land Bremen und in der Stadt Bremerhaven Distanzelektroimpulsgeräte (DEIG), auch „Taser“ genannt, im Einsatzdienst der Polizei Bremerhaven eingeführt. Was als Probelauf begann hat sich mittlerweile zu einem wertvollen Einsatzmittel entwickelt. Aufgrund des technischen Fortschritts auch im Bereich der polizeilichen Einsatzmittel ist nun ein Modellwechsel auf den Taser 10 notwendig.

Seit 2018 wurden bei der Polizei Bremerhaven 131 Einsätze des Tasers registriert. In 87 Prozent der Sachverhalte war eine Androhung ausreichend, um deeskalierend auf die jeweilige Situation einzuwirken. Bei den Einsätzen handelte es sich vor allem um bedrohliche Lagen, Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten oder um Lagen mit Gefahr für Leib oder Leben. Der Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven, Volker Ortgies, führt dazu aus: „Der Einsatz des Tasers hat im täglichen Dienst der Polizei seine besonders hohe deeskalierende Wirkung bestätigt. Die Erkenntnisse zur Nutzung des Tasers zeigen, dass unsere Entscheidung zur Einführung des Einsatzmittels im Einsatzdienst der Schutzpolizei genau richtig war.“

Mit der Nutzung Tasers geht eine hohe Verantwortung einher, denn dieser schließt bei besonderen Gefährdungen eine Lücke zwischen dem Einsatz des Pfeffersprays und der Schusswaffe. Mit dem Modellwechsel werden die speziell ausgewählten DEIG-Trägerinnen und Träger in einer mehrtägigen Schulung mit der Handhabung des Tasers, der Wirkungsweise, den rechtlichen Voraussetzungen und dem taktischen Einsatz geschult. Zudem sind alle verpflichtet, an einer jährlichen Fortbildung teilzunehmen.

Für Bremerhavens Oberbürgermeister Martin Günthner sind sowohl die Zahlen zum Einsatz des Tasers in den vergangenen Jahren als auch die umfangreichen Planungen zur Einführung des neuen Modells Beleg dafür, „dass sich die Polizei Bremerhaven ihrer besonderen Rolle und ihrer hohen Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern und der Stadt bewusst ist. Mit dem Taser versetzen wir die Polizei in die Lage, allen Einsatzsituationen kompetent und professionell zu begegnen.“

Der Oberbürgermeister verweist dabei auf die Herausforderungen, denen die Polizei täglich begegnen muss. Dazu zählen insbesondere die steigende Anzahl der Übergriffe auf Polizeibeamte in Bremerhaven (169 Fälle in 2025) in den vergangenen Jahren sowie die zunehmende Gewaltbereitschaft innerhalb der Gesellschaft. Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik für die Stadt Bremerhaven aus dem Jahr 2025. Der Anteil der Gewaltdelikte an der Gesamtkriminalität ist im Vergleich zu 2024 um ca. 2 Prozent auf 20 Prozent gestiegen.

Günthner ergänzt: „Als Dezernent der Polizei ist es mir wichtig, den Polizeibeamtinnen und -beamten die benötigten Einsatzmittel zur Verfügung zu stellen und eine umfassende Aus- und Fortbildung zu ermöglichen, damit sie nicht nur ihre Aufgaben professionell und kompetent wahrnehmen können, sondern am Ende ihres Dienstes für unsere Stadt gesund zu ihren Familien zurückkehren können. Als Oberbürgermeister wünsche ich mir, dass der Kontakt zwischen der Polizei und der Bevölkerung von einem vertrauensvollen Umgang miteinander geprägt ist.“

 

Die Bundespolizei hat kurz vor Mitternacht, 14. Oktober, zwei Männer nach einer Raubstraftat festgenommen.

Die Polizei und der Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven wurden am späten Samstagabend, 10. Oktober, zu einem Unfall mit einem Fahrradfahrer im Stadtteil Lehe alarmiert.

Insgesamt 108 Studierende, die in Bremen und am Standort Oldenburg studiert haben, erhielten jüngst im Bremer Goethe-Theater im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ihre Abschlusszeugnisse.

Die Besatzung eines zivilen Streifenwagens der Polizei Bremerhaven staunte nicht schlecht, als sie am Mittwochabend, 7. Oktober, in einer Tempo-30-Zone in Bremerhaven-Leherheide von einem E-Scooter-Fahrer überholt wurde.

Die Polizei sowie die Feuerwehr Bremerhaven wurden innerhalb der letzten Monate zu mehreren Fahrzeugbränden im Stadtgebiet alarmiert.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Schillerstraße in Bremerhaven-Geestemünde sind am Montagvormittag, 5. Oktober, zwei Personen verletzt worden. Die am Unfall beteiligten Autos wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Im Rahmen einer Einweihungsfeier rief eine Bewohnerin die Einsatzkräfte in die Bachstraße in Bremerhaven-Geestemünde, da ein Partygast zu viel Alkohol getrunken hatte und sie sich Sorgen um ihn machte.

Eine verbale Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen ist am 30. September gegen 19.30 Uhr in eine körperliche Attacke gemündet.

Ein anonymer Hinweisgeber informierte die Polizei Bremerhaven in der Nacht zu Mittwoch, gegen 1 Uhr über einen mutmaßlichen Kupferdiebstahl.