Maritime Tage: Polizei zieht positive Bilanz

Die Maritimen Tage in Bremerhaven vom 11. bis 15. August sind aus Sicht der Polizei sehr positiv verlaufen. Nur selten mussten die Beamt:innen aufgrund von Straftaten einschreiten. So gab es vier Körperverletzungsdelikte auf dem Festgelände bzw. im näheren Umfeld. Angezeigt wurden außerdem zwei Fahrraddiebstähle und eine Sachbeschädigung. Die Polizist:innen waren rund um den Alten und Neuen Hafen sichtbar vertreten und standen den Bürger:innen mit Rat und Tat zur Seite: Sie gaben Auskünfte, wiesen den Weg zu Schiffen und Veranstaltungsinseln oder regelten den Fußgängerverkehr an der Sportbootschleuse. Wasserschutz:polizistinnen hatten zudem das Geschehen im Hafenbecken und auf der Weser im Blick.

Bisweilen kam es dabei auch zu kuriosen Fragen. So berichtet ein Bremerhavener Polizeibeamter, dass er direkt am Hafen des Neuen Hafens von einem Touristenpärchen gefragt wurde: „Wo sind denn hier die Segelschiffe?“ Offenbar hatte das Paar aus dem Binnenland nach gesetzten Segeln Ausschau gehalten, was im Hafen natürlich ein eher seltenes Bild ist.

Für Verwunderung sorgte am vergangenen Mittwoch auch bei nicht wenigen Menschen die außergewöhnlich hohe Zahl an Polizeifahrzeugen und Uniformierten im Hafenbereich. Dies lag begründet im Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der die Maritimen Tage als Schirmherr eröffnete. Der Schutz des Staatsoberhauptes genießt höchste Priorität – was sich natürlich auch in einer sichtbar erhöhten Polizeipräsenz widerspiegelt.

Die Polizei Bremerhaven bedankt sich an dieser Stelle bei den unterstützenden Polizeikräften aus Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin sowie der Bundespolizei, die sowohl am Eröffnungstag als auch an den vier weiteren Veranstaltungstagen in hervorragender Zusammenarbeit gemeinsam mit den Bremerhavener Beamt:innen für Sicherheit gesorgt haben.

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