Polizei Bremerhaven gedenkt der Opfer der November-Pogrome von 1938 und des Holocausts

Die sogenannte Reichspogromnacht fand in Deutschland in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 statt. In dieser Nacht begannen im nationalsozialistischen Deutschland direkte und gezielte Gewaltaktionen gegen die jüdische Bevölkerung. Sie waren der Beginn der systematischen Verfolgung und Vernichtung des europäischen Judentums, der Anfang des Holocaust.

Aus diesem Anlass gibt es bundesweit am 9. November Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus, darunter auch im Bundestag. Doch auch dezentral gibt es zahlreiche Aktionen.

Hierzu gehört unter anderem das Reinigen der sogenannten Stolpersteine, die in Deutschland und ganz Europa an den ehemaligen Wohnhäusern von während des NS-Regimes durch die Nationalsozialisten verfolgten und getöteten Menschen platziert wurden. Wie auch am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, werden jedes Jahr am 9. November die Messingschilder der Stolpersteine wieder zum Glänzen gebracht und so die Erinnerung aufrechterhalten.

Die Polizei in der Seestadt hat sich heute erneut an der Stolperstein-Aktion aktiv beteiligt, um ein Zeichen gegen Antisemitismus und Diskriminierung zu setzen. An mehreren Orten im Stadtgebiet widmeten sich Beamtinnen und Beamte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortspolizeibehörde Bremerhaven der Reinigung der Stolpersteine.

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