Warnung vor dem Betreten der Eisflächen
Die Bremerhavener Polizei, die Berufsfeuerwehr und der Magistrat der Stadt Bremerhaven warnen vor dem Betreten von Eisflächen im Stadtgebiet. Die Messungen der Eisdicken haben ergeben, dass das Eis auf ruhenden Gewässern nicht ausreichend tragfähig ist. Es besteht Lebensgefahr.
In den vergangenen Tagen hatten mehrere Anrufer der Polizei Personen gemeldet, die sich auf zugefrorenen Gewässern im Stadtgebiet aufgehalten hätten. Zumeist hatten sich die „Eis-Spaziergänger“ beim Eintreffen der Polizei wieder entfernt. Am heutigen Donnerstag, 11. Februar, jedoch brach ein Kind beim Betreten einer Eisfläche ein. Der neunjährige Junge spielte auf dem Eis auf dem Holzhafen-Becken in Geestemünde in der Nähe des Steges. Das zeigt, deutlich, wie gefährlich ein Betreten des Eises schon am Rand des Gewässers sein kann.
In Bremerhaven ist das Betreten der Eisfläche ist bis zu einer Eisstärke von zwölf Zentimetern verboten. Ab einer Eisstärke von zwölf Zentimetern ist das Betreten der Eisfläche auf eigene Gefahr möglich. Die Feuerwehr hatte in den vergangenen Tagen die Eisdicke kontrolliert und hatte dabei Werte ermittelt, die zum Teil deutlich unterhalb von zwölf Zentimetern lagen.

